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Garmethoden Teil 1: Das Dämpfen

Kochtopf-mit-Daempfeinsatz-Foto

Was ist Dämpfen eigentlich?!

Zunächst: Beim Vorgang des Dämpfens werden die unterschiedlichsten Nahrungsmittel in Wasserdampf gegart.

Das Dämpfen ist laut den diversen Kochexperten die wohl schonenste Zubereitungsform für Lebensmittel.

Der Haupt-Vorteil besteht dabei darin, dass die unterschiedlichsten Nährstoffe in den Zutaten größtenteils erhalten bleiben.

Doch auch hinsichtlich der Form und des Volumens bleiben gedämpfte Zutaten näher am Originalzustand und werden nicht so stark verändert, wie es beispielsweise beim kochen im Wasserbad der Fall ist.

Da wir von Fast-Fitness-Food.com sehr daran interessiert sind die so wichtigen und wertvollen Nährstoffe der Zutaten aufzunehmen, empfehlen wir wann immer es möglich ist, die Zutaten zu dämpfen anstatt diese zu kochen.

Das Endprudukt sieht dabei schlussendlich nicht nur bessser aus, sondern führt auch oft zu einem intensiverem Geschmack der Einzelkomponenten, da leider auch der Geschmack (zumindest teilweise) im kochenden Wasser ausgeschwemmt wird.

So dämpft man richtig:

Für ordentliches Dämpfen muss zunächst ein bevorzugt grosser Topf mit Wasser befüllt werden.

Dieser wird im nächsten Schritt sodann auf mindestens 100° C erhitzt, bis das Wasser im Topf beginnt zu sieden und demnach auch zu dampfen.

Sobald diese Temperatur erreicht wurde kann die Leistung der Herdplatte etwas zurückgedreht werden. Hier gilt es jedoch zu beachten, dass das Wasser niemals aufhört zu köcheln.

Jetzt wird ein sogenannter Siebeinsatz in den Topf gehangen. Dieser sollte dabei keinen Kontakt zum darunter kochendem Wasser aufweisen.

In diesen Siebeinsatz wird nun das Gargut gegeben und der Topf mittels eines Deckels fest verschlossen.

So kann kein Dampf entweichen und der Garvorgang wird beschleunigt. Seine Neugierde sollte man ebenso im Zaun halten.

Denn jedes Öffnen des Deckels nimmt sofort einen Großteil der Hitze vom Gargut und führt unweigerlich zur Verlängerung der Garzeit!

Nach einiger Zeit ist das Gargut dann fertig gedämpft und kann über den Siebeinsatz einfach entnommen werden.

Mit welchen Utensilien kann man dämpfen?

Zum Dämpfen eignen sich grundlegend:

1) Spezielle Schnellkochtöpfe (inkl. Siebeinsatz),
2) So genannte Dampftöpfe oder auch
3) Kochtöpfe inkl. einem Siebeinsatz
4) Dämpfbeutel zur einmaligen Verwendung in der Mikrowelle.

Letzteres würden wir nur in Ausnahmefällen wie beispielsweise für erste Tests empfehlen, da bis heute nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich die molekulare Struktur der Lebensmittel durch das Garen in der Mikrowelle gesundheitsschädlich verändern kann.

Welche Lebensmittel können gedämpft werden?

Es gibt nicht viele Lebensmittel, welche nicht durch das Dämpfen gegart werden sollten. Daher hier eine kurze Liste jener Gemüsesorten, die nicht gedämpft werden sollten:

1) Alle Arten von Hülsenfrüchten
2) Einige Kohlarten (Rot-, Grün,- und Weißkohl
3) Alle Arten von Spargel

Von diesen Ausnahmen abgesehen lassen sich alle anderen Gemüsesorten (darunter auch Kartoffeln, Brokkoli, Zucchini, Kürbis, Lauch und Blumenkohl) problemlos dämpfen.

Doch auch Fleisch lässt sich ideal durchs Dämpfen garen.
Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass Dämpfen, neben der Möglichkeit Gemüse teilweise auch roh zu verzehren, die wohl schonenste Zubereitung darstellt, bei der weder die Form noch das Volumen der Nahrungsmittel stark verändert wird

Ebenso bleiben bei diesem Vorgang die meisten Nährstoffe in den Zutaten erhalten und der Geschmack, sowie die Farbe des Garguts bleiben intensiver, als es beispielsweise beim kochen der Fall wäre.

Das Gargut wird nur (verhältnismäßig) schwach "ausgelaugt".

Sollte Dir dieser Beitrag gefallen- oder auch Anlass für Kritik gegeben haben, so hinterlasse mir gerne einen Kommentar weiter unten auf dieser Seite.

Ich werde gerne Stellung nehmen und auch auf etwaige Fragen deinerseits antworten.

Ansonten erstmal bis zum nächsten Artikel!

Herzlichst,
Andreas Stahnke

Über den Autor dieses Beitrags

Andreas Stahnke ist kein gelernter Koch. Allerdings ist er immer bestrebt sich fort- und weiterzubilden, sobald er für ein Thema sprichwörtlich "Feuer gefangen" hat.

Dies ist beim Thema der gesunden Ernährung, sowie der damit einhergehenden Zubereitung von Mahlzeiten geschehen. Dieses neu gewonnene Wissen gibt er heute gerne an andere Menschen weiter.

Er selbst betreibt Kraft- und Ausdauersport und sieht daher die Fast-Fitness-Küche als ideale Ergänzug zum Training.

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